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	<title>Piraten Görlitz &#187; GEZ</title>
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	<description>real und lokal: der Kreisverband der Piratenpartei im Landkreis Görlitz</description>
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		<title>Der GEZ Hausverbot erteilen</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 07:29:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>niels seidel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[GEZ]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einem Jahr stellte das Amtsgericht Bremen fest, dass das Hausrecht über dem Recht der GEZ-„Gebührenbeauftragten“ steht . Damit ist es möglich, den Mitarbeitern der GEZ ein generelles Hausverbot für die eigene Wohnung oder das eigene Grundstück zu erteilen. Auf diese noch weitgehend unbekannte Tatsache weist die Piratenpartei alle Bürger hin, die unter den weiter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einem Jahr stellte das Amtsgericht Bremen fest, dass das Hausrecht über dem<br />
Recht der GEZ-„Gebührenbeauftragten“ steht <http://openjur.de/u/56652.html>.<br />
Damit ist es möglich, den Mitarbeitern der GEZ ein generelles Hausverbot für die<br />
eigene Wohnung oder das eigene Grundstück zu erteilen. Auf diese noch weitgehend<br />
unbekannte Tatsache weist die Piratenpartei alle Bürger hin, die unter den<br />
weiter andauernden GEZ-Schnüffeleien leiden.</p>
<p>„Vielen ist nicht bewusst, dass die Mitarbeiter der GEZ kein Recht haben, sich<br />
in ihrer Wohnung oder auf ihrem Grundstück umzuschauen“, stellt Sebastian Nerz,<br />
Vorsitzender der Piratenpartei, klar. „Sollte ein GEZ-Mitarbeiter uneingeladen<br />
und ohne ihre Erlaubnis so etwas tun, so ist das Hausfriedensbruch.“<br />
Hausfriedensbruch ist eine Straftat, die mit bis zu einem Jahr Haftstrafe<br />
geahndet werden kann. Noch bis zu drei Jahre nach dem Vorfall kann Strafanzeige<br />
erstattet werden.</p>
<p>„Man kann solchem Verhalten einen Riegel vorschieben“, so Nerz weiter, „indem<br />
man vorsorglich der GEZ mitteilt, für ihre Mitarbeiter gelte ein generelles<br />
Hausverbot. Das geht formlos und muss sofort von der GEZ befolgt werden.“</p>
<p><a href="http://www.piraten-sachsen.de/wp-content/uploads/2011/08/MDR.pdf">Vorgefertigte Musterschreiben</a> an die Gebühreneinzugszentralen in den jeweiligen Bundesländern können aus dem Netz heruntergeladen werden.</p>
<p>&#8211;<br />
Dieser Artikel wurde von der <a href="http://www.piratenpartei.de/Pressemitteilung/piratenpartei-ruft-zum-tag-des-gez-hausverbots-auf">Bundesverband der Piratenpartei</a> übernommen.</p>
<p>Quelle des Musterschreibens: <a href="https://www.recht-hat.de/persoenlichkeitsrecht/musterformular-zur-erteilung-hausverbot-gez">https://www.recht-hat.de/persoenlichkeitsrecht/musterformular-zur-erteilung-hausverbot-gez </a></p>
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		<title>Wem die Meldeämter alles melden</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 20:42:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>niels seidel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[GEZ]]></category>
		<category><![CDATA[Meldeamt]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtverwaltung]]></category>
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		<description><![CDATA[Haben sie sich schon einmal gefragt, woher Parteien ihren Namen und ihre Anschrift hatten, als deren Wahlwerbung in ihrem Briefkasten landete? Haben sie sich als Mitglied in einer Kirche schon einmal gefragt, woher die jeweilige Kirchgemeinde ihre Anschrift hat? Oder haben sie schon einmal mit Verwunderung feststellen müssen, dass Ihr Name samt Adresse in einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Haben sie sich schon einmal gefragt, woher Parteien ihren Namen und ihre Anschrift hatten, als deren Wahlwerbung in ihrem Briefkasten landete? Haben sie sich als Mitglied in einer Kirche schon einmal gefragt, woher die jeweilige Kirchgemeinde ihre Anschrift hat? Oder haben sie schon einmal mit Verwunderung feststellen müssen, dass Ihr Name samt Adresse in einem Adressbuch irgendeines Verlages auftaucht oder man ihnen nicht willentlich im Radio oder in der Zeitung zum Geburtstag gratuliert?</p>
<p>Verantwortlich für diese Verbreitung ihrer persönlichen Daten sind die Meldeämter. Bei jeder An- oder Ummeldung des Wohnsitzes wird dies nicht nur im Melderegister der Kommune vermerkt, sondern auf Anfrage auch an Parteien, Kirchen, die Presse und an Adressbuchverlage weitergeleitet &#8211; es sei denn sie haben der Weiterleitung ausdrücklich widersprochen. Das machen aber nur die wenigsten Bürger. Viele wissen schlicht weg nichts von diesem Persilschein zur Weitergabe personenbezogener Daten. Auf die laut § 33 Abs. 4 SächsMG rechtmäßige Verweigerung der Auskunft wird bei der An- oder Ummeldung des Wohnsitzes nur selten hingewiesen. Entsprechende Formulare zur nachträglichen Auskunftsverweigerung bieten derzeit nur vier von 59 Meldeämter im Landkreis Görlitz an. Die meisten verweisen auf das sogenannte Amt24 (amt24.sachsen.de), wo sich aber kein solches Formular finden lässt! Dies ist zwar nicht weiter tragisch, da die Erteilung einer Auskunftsverweigerung lediglich eines formlosen Schreibens oder einer mündlichen Mitteilung bedarf, doch selbst wenn ein Widerspruch so einfach ist, bleibt die Frage, warum die Weitergabe nicht von vorn herein unterbunden wird?</p>
<p>Wenigstens gesteht man dem Bürger laut § 24 SächsMG noch das Recht ein, zu erfragen welche Daten zur eigenen Person gespeichert sind. Ebenso besteht ein Auskunftsrecht, an wem aus welchem Grund regelmäßig, welche Daten weitergegeben wurden. Wer nun auf einen Schlag den Meldeämtern eine Auskunftssperre erteilen möchte und gleichzeitig Aufschluss über die bislang übermittelten Daten erlangen möchte, kann das vom Kreisverband der Piratenpartei <a href="http://www.piraten-goerlitz.de/meldeamt/">hier angebotene Formular</a> ausfüllen und versenden bzw. ausdrucken </p>
<p>Ein Wermutstropfen bleibt dennoch bestehen: die GEZ (solange sie noch nicht abgeschafft ist) wird unabhängig von der Auskunftssperre durch die Meldeämter informiert. Als ebenso auskunftsfreudig zeigte sich jüngst die KfZ-Zulassungsstelle Zittau, die ohne rechtliche Grundlage Daten eines Führerscheinneulings an die GEZ weiterleitete.</p>
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